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Lang und dünn zieht sie sich durch den weiten Raum, dessen Begrenzung erst an Himmel und Erde festgemacht werden kann. Sie umspannt die ganze Welt. Man geht an ihr entlang, schlendert genüsslich oder rennt zielstrebig auf sie zu: Die Vorstellung einer Wäscheleine, an der die Ideen bereits aufgereiht hängen. Man muß nur bereit sein, den richtigen Zeitpunkt zu erkennen und die Ideen dann abzupflücken.
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Woher diese Ideen genau kommen, seit wann sie schon auf einen warten, weiß niemand. Sie sind Teil der Inspirationen aus Erlebtem, Gesehenem, Gefühltem, Geträumtem. Manchmal entwickeln sie eine starke Eigendynamik, der man sich nicht mehr entziehen kann. Dann ist der richtige Zeitpunkt gekommen, um die Vorstellung Realität werden zu lassen. Wenn am Ende die Bilder im Kopf mit denen auf dem Papier übereinstimmen - dann ist das das größte Glück.
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