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Was ist der Unterschied zwischen der Kommunikation zweier Menschen und der, die zwischen einem Bild und seinem Betrachter entsteht?
Icon Art findet: es gibt keinen. Beides kann eine zufällige Begegnung sein. Fragen nach den letzten Ereignissen, unzureichende Antworten, man will nicht zuviel preisgeben.
Ein anderes Mal: zu ausführliche Antworten, die aufwühlen, Intimes verraten, verstörende Ehrlichkeit, Geständnisse.
Dann: heitere Anekdoten, aufregende Provokationen, überraschende Metaphern. All das können Lippen verraten. Oder der Blick auf ein Bild von Icon Art. Bilder wie Begegnungen, die einen nicht mehr los lassen. Die einem leise auf die Schulter klopfen und scheu nach einem Wiedersehen fragen. Oder die einem hemmungslos auf offener Straße hinterschreien.
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Und all die Welten, die hier dazwischen liegen. Icon Art macht Bilder, die den Betrachter in ein Gespräch verwickeln wollen. Bilder, die kommunizieren.
Ob sie dabei Fragen stellen, Antworten bieten oder Geschichten erzählen sollen, finden die Fotografen Susa und Friedemann gemeinsam mit ihren Kunden heraus.
Dabei geht es zuerst darum, die vielleicht noch schemenhaften Bilder in den Köpfen konkreter werden zu lassen. Die eigenen und die des Kunden.
Im Idealfall finden beide Vorstellungen zusammen, ein gemeinsames Bild entsteht. Solange dieses Bild nur in den Köpfen existiert, ist es verletzlich, nicht wirklich greifbar.
Deshalb ist äußerste Konzentration nötig, um es den Vorstellungen entsprechend zu realisieren.
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